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Per Roger Lauritzen: Rondane - Turer fra Ringebufjell til Dovrefjell

Rondane  Turer fra Ringebufjell til Dovrefjell
I used this book to plan our Rondane trekking trip in September 2012. Luckily I speak Norwegian, otherwise I would have missed the best guide for Rondane. Compared to other guides for this area this one has a soul, you just feel the passion of the author to share informations and his experience. It's more than just providing details about the mountains and possible routes.
The book is arranged into several chapters. First a general one about history, plant and animal life. Then follow the chapters of the different regions, all the cabins and private accomodations are listed with contact information) and all possible routes are described. So the routes are based on the cabin-to-cabin idea, but the book can be used for trips with a tent too.
A route is usually featured on a double page with the corresponding map section, containing also places of interest (old graves, view points etc); you'll find estimated time, information about the kind of markings along the way, bridges, connecting routes and a description of the route itself. Based on this information, you can easily adapt for day trips from the cabin or a trip with tent.
With the book comes an official map of the area what is practical, but it contains unfortunately not to much details because of the scale.
I didn't regret a minute I bought that book and hope that I'll use it a lot more in the future. 

Das Buch habe ich mir extra über den norwegischen Online-Buchhhandel bestellt. Auf meiner Tour auf der Trollloipe im Februar hatte ich es in einem der Hotels, wo wir übernachtet haben entdeckt und eine Weile überlegt, ob ich es nicht kaufen sollte. Allerdings waren wir noch 4 Tage unterwegs, und ich wollte nicht noch mehr Gewicht im Rucksack mittragen, deswegen hatte ich mich dagegen entschieden. Hinterher habe ich mich geärgert, denn in den lokalen Buchhandlungen war es nirgends aufzutreiben. Da bald klar war, dass wir im Sommer/Herbst im Rondane wandern wollten und ich mit den in Deutschland erhältlichen Reiseführern nicht zufrieden war, bestellte ich das gute Stück schlußendlich in Norwegen - eine Investition die sich wirklich gelohnt hat. Dass der Autor Norweger ist und auch eine gewisse Leidenschaft für dieses Gebiet mitbringt merkt man sofort. 
Das Buch orientiert sich am Hüttensystem des DNT und seinen markierten Routen. Jedes Kapitel widemt sich einem bestimmten Teigebiet, stellt alle (bewirtschafteten und unbewirtschafteten) Hütten und privaten Übernachtungsmöglichkeiten vor sowie alle möglichen Routen, die dazwischen verlaufen (dabei werden auch die verschiedenen Variationen, meistens über angrenzende Berggipfel, einzeln vorgestellt). Meistens ist es eine Doppelseite pro Route, mit Wanderzeit, Anschlußrouten, Information zur Markierung, Brücken, Sehenswürdigkeiten, einem entsprechenden Kartensuasschnitt und einer generellen Beschreibung der Route selbst. Bei soviel Information und Auswahl kann man sich nur schwer entscheiden ... Für Leute die lieber mit dem Zelt unterwegs sind, sich aber auf markierten Wegen bewegen wollen, sind diese Informationen genauso nützlich. Leider gibt es keine expliziten Hinweise auf gute Zeltplätze, allerdings (von unserem Urlaub ausgehend) sind die im Buch angegebenen guten Plätze zum angeln auch gute Zeltplätze. Zum Glück (so erschien es uns) ist das Rondane-Gebiet nicht so sumpfig wie manch andere Wandergebiete in Norwegen; und auch bei der Versorgung mit Wasser (was einem als Zelter das Suchen eines Platzes manchmal tüchtig erschwert) gibt es keine großen Lücken. Zum Glück kann ich Norwegisch, sonst wäre mir dieses Goldstück und viele seiner nützlichen Informationen verborgen geblieben. Ich hoffe dass ich es in Zukunft noch ein paar mal einsetzten kann.



Fridtjof Nansen: På ski over Grønland

På ski over Grønland
I originally bought this book because of an exhibition I visited in a museum in Trondheim. I thought the bood would be mainly (like displayed in the exhibition) be about the journey over the ice and the meetings/living with the eskimos (things I found very interesting). Unfortunately Nansen is an old school scientist, so the book included all his notes about the journey - containing preparations, recruting the other members, detailed explanations about all the items used (and how/where they were produced) and so on. Until the 'real' journey starts, you'll be already halfway through the book.
This was the reason I skipped two chapters - the one about the history of skiing and the last one with the conclusions about the journey.
In all the writing style is enjoyable, but when Nansen gets into his 'scientific mood' and starts explaining, it tends to get boring really fast - one of the reasons it took me so long to read this book. 

Mein Interesse für dieses Buch wurde durch ein Ausstellung in Trondheim geweckt. Das Naturwissenschaftliche Museum hatte im Polarjahr 2009 eine schöne Ausstellung dazu gestaltet, in der ich fast einen halbe Tag verbracht habe (obwohl sie nur aus einem einzigen Raum bestand). Haupsächlich ging es um die Lebensweise der Eskimos und die norwegischen Polarexpeditionen, dazu waren einige Exponate ausgestellt, dazu kamen jede Menge Videos, Fotos und Schriftstücke, hauptsächlich aus diesem Buch. Da ich das Thema spannend fand und mir nicht den ganzen Tag die Beine in den Bauch stehen wollte um alles zu lesen, beschloß ich mir das Buch in Ruhe zu Gemüte zu führen.
Aber schon dieses Buch zu kaufen gestaltete sich schwierig. Natürlich wollte ich es in der Originalsprache (also Norwegisch) lesen, und dachte es wäre kein Problem  es in einer der großen Buchhandlungen in Trondheim zu erstehen - Fehlanzeige! Selbst die Onlineshops kannten dieses Buch nicht; auch nicht die Antiquariatsseiten die ich daraufhin durchstöberte. 
Wie der Zufall es so wollte, besuchten Robert und ich im Jahr darauf das Fram-Museum in Oslo, da wir auf der Rückfahrt vom Urlaub noch etwas Zeit für einen Abstecher hatten. Dort entdeckte ich durch einen Zufall in der Souvenir-Ecke zwischen jeder Menge Plüsch und Plunder auch ein paar Bücher, darunter zwei verstaubte und schon etwas ramponierte Exemplare dieses Buches. Ich war natürlich begeistert und nahm eines (das besser Erhaltene) davon in Besitz. Es sollte allerdings noch zwei Jahre dauern, bevor ich die Ausdauer hatte es zu Ende zu lesen ...

Das erste Problem ergab sich (einmal wieder) durch die Sprache. Norwegisch um 1890 liest sich ziehmlich antiquiert, vor allem wenn der Autor Wissenschaftler mit Leib und Seele ist und das Ganze eher einer wissenschaftlichen Abhandlung gleicht. So gibt es auch einige Kapitel, die sich sehr trocken lesen und sich eher mit nebensächlichen Themen wie der Geschichte des Skilaufens (das Kapitel habe ich übersprungen) oder (Miss)erfolgen anderer Grönland-Expeditionen beschäftigen. Sicherlich sind das interessante Themen für Herrn Nansen gewesen, als er seine Expedition vorbereitet hat, aber mich haben sie eher gelangweilt und das Lesevergnügen gemindert. Die Kapitel über alle Vorbereitungen mit detaillierter Aufstellung aller Lebensmittel und Ausrüstungsgegenstände sowie über die Finanziertung war insofern noch sehr informativ, da diese schön veranschualichen, dass man keine Hightech-Ausrüstung braucht, um große Leistungen zu vollbringen; und dass der heutige Durchschnitts-Trekker schon viel mehr Komfort hat, als man sich hätte damals träumen lassen können.

Bis man überhaupt zum Beginn der eigentlichen Expedition (das Verlassen des Robbenfänger-Schiffes) kommt, befindet man sich schon in der Mitte des Buches. Dort wird die Erzählweise zum Glück wieder spannend und sehr anschaulich. Von der Beschreibung mit der Begegnung und dem Leben mit des Eskimos hatte ich mir mehr versprochen, aber vermutlich wurden die besten Auszüge aus dem Buch schon im og Ausstellung präsentiert, so gab es nicht viel Neues an Information.

Insgesamt ein interessantes Buch für Polarexpeditions-Interessierte mit einigen Längen, die es zwischendurch zu überwinden gilt.

Rolf Goetz: Mecklenburgische Seenplatte: 50 ausgewählte Wanderungen im "Land der 1000 Seen" mit Nationalpark Müritz

Mecklenburgische Seenplatte: 50 ausgewählte Wanderungen im "Land der 1000 Seen" mit Nationalpark Müritz My rating: 3 of 5 stars

If you are more a kind of trekking-guy it's not your kind of book. The landscape is mostly flat, so the tours are mostly short (about 2 to 4 hours) and family-friendly or suitiable for people who don't hike that often. Like in all Rother-books, you have mini-maps and elevation profiles. Some of the descriptions are not that accurat what sometimes leads to going astray. All in all a nice book if you also want to discover the nature around the lakes of the "Mecklenburger Seenplatte".

Für jemanden wie Robert und mich, die doch eher die Herausforderung und längere und schwierigere Touren suchen, sind die Touren doch eher längere Spaziergänge. Doch für das kurze Wochenende in Malchow waren die zwei Touren (9 & 15) genau richtig - bei dem langen Anfahrweg und einer Übernachtung auf dem Camping-Platz funktionieren keine 6h-Touren. Das Gleich gilt für den Urlaub mit meiner Mutter in Feldberg - wegen ihres Knies kann sie keine längeren trecken laufen, weswegen wir die Touren alle mit dem Fahrrad gemacht haben (zu meinem Bedauern, einige davon habe ich in Teilen alleine zu Fuß wiederholt). Die Mecklenburger Seenplatte ist ein schönes Wandergebiet (auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag), besonders für Familien mit kleinen Kindern und den nicht so gut trainierten Genußwanderer. Ein kleines Manko (wie immer) sind die etwas schwammigen Beschreibungen - aber mittlerweile sind wir A) im Besitz eines GPS-Gerätes und B) wird der Wanderführer nicht so schnell wieder zum Einsatz kommen, denn Deutschlands andere Wandergebiete sind zahlreich und vielfältig ;)

Tours made according to the book:

15) Von Malchow nach Alt Schwerin (July 2009)
9) Auf die Halbinsel Schwerin - rund um den Krakower See (July 2009)
48) Am schmalen Luzin nach Carwitz und zurück über den Hullerbusch (by bike, August 2009)
combined tour of 46) an 47)Von Feldberg um den Haussee/Rund um den Breiten Luzin (by bike, August 2009)

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