
John Updike: Rabbit, Run

Gail Callahan: Hand Dyeing Yarn and Fleece: Dip-Dyeing, Hand-Painting, Tie-Dyeing, and Other Creative Techniques

Salman Rushdie: The Satanic Verses

My review on Goodreads
Markus Zusak: The Book Thief
EIGENTLICHLiesel erlebt den Krieg als eine zugleich schreckliche und schöne Zeit. Sie ist geborgen in der Kleinfamilie und hat zwei wunderbare Freunde, den Juden Max und den Nachbarsjungen Rudi. Geschichten sind ihr Ein und Alles, sie liest und liebt und stiehlt darum Bücher. Aber sie muss auch Hunger erleben und Angst, Gewalt und Brutalität, Trauer und Tod. " (Quelle: Deutschlandradio Kultur)
My review on Goodreads
Amitav Gosh: Sea of Poppies
VIELVERSPRECHEND & ENTTÄUSCHEND
Die Überschrift mag sich widersprechen, aber nicht für mich. Ich hatte mir viel von diesem Buch versprochen. Indische Impressionen mit historischem Hintergrund zu Beispiel, wie in der Buchbeschreibung angekündigt:
"1838: Am Oberlauf des Ganges schuften die Menschen für die britische Opiumindustrie. Verfolgung, Intrigen und Not vereinen eine Gruppe von Flüchtlingen als Schicksalsgemeinschaft auf der »Ibis«, einem ehemaligen Sklavenschiff. Die »Ibis« ist Hoffnung und Strafe, Zukunft und Endstation zugleich. Und hinter der Mündung des Ganges wartet die Ungewissheit. Unterdrückung und Kolonialismus, das Aufeinanderprallen von Kulturen, Liebe und Hass sind die großen Themen bei Ghosh. Spannendes soziales Drama und literarischer Abenteuerroman zugleich."
Gleich am Anfang machte mir die Sprache zu schaffen. Die Mischung aus Indisch-Englisch, angestaubten Vokabular der Kolonialzeit und dem Slang der Seemänner schaffte zwar eine gewisse Authentizität, aber ich verstand teilweise von ganzen Seiten nur einige Fetzen. Lust alles im Wörterbuch nachzuschlagen hatte ich nicht, und so ließ ich Unverstandenes unverstanden. Im Laufe der Geschichte, welche ausgezeichnet recherchiert und brilliant und facettenreich erzählt ist, kam ich aber meiner Abneigung gegen einige andere Bücher näher. Warum? Ich verstand dass ich Geschichten die im viktorianischen Zeitalter spielen nicht mag. Die Ignoranz und Willkür der Briten in diesen Zeiten, die oft sehr plakatorisch dargestellt werden finde ich - fein formuliert - widerlich. Kennt Ihr das Gefühl ein Buch aus der Hand legen zu müssen und nicht weiterlesen zu wollen weil gerade etwas passiert, dass ungerecht/brutal oä ist - und das ist nicht möglich weil Ihr unbedingt wissen wollt wie es weitergeht? Gut für den Autor, da er geschafft hat den Leser zu fesseln, aber ich möchte dieses Gefühl (wie bei diesem Buch) nicht die ganze Zeit über haben. JA, ich möchte mich beim Lesen auch entspannen und nicht die ganze Zeit mental mitleiden. Dieser Punkt spricht zwar eindeutig für das Buch, aber fällt bei mir in "einlullende historische Geschichte" durch.
My review on Goodreads
Mark Haddon: The Curious Incident of the Dog in the Night-time
INTO ANOTHER WORLD AND HEAD
Mein Fazit: Absolut lesenswert! Und wer sich danach für das Thema Autismus interessiert sollte einmal in "Oliver Sacks: Eine Anthropologin auf dem Mars" blättern, vielleicht nicht ganz so leichte Kost, aber genauso interessant.
dt. Ausgabe: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
JK Rowling: Harry Potter and the Deathly Hallows (EN)
ABSCHLUSS MIT LÄNGEN
Klappentext: Harry has been burdened with a dark, dangerous and seemingly impossible task: that of locating and destroying Voldemort's remaining Horcuxes. Never has Harry felt so alone, or faced a future so full of shadows. But Harry must somehow find within himself the strength to complete the task he has been given. He must leave the warmth, safety and companionship of The Burrow and follow without fear or hesitation the inexorable path laid out for him...
Mit Spannung erwartet, bot der Band einen ähnlichen Eindruck wie die vorherigen - teilweise sich ziehende Längen, die zu Langeweile führten oder unschlüssige Zusammenhänge. Einige Sachen wurden brilliant entwickelt und erklärt, doch so manches wirkte wie immer etwas an den Haaren herbeigezogen. Ein recht würdiges Ende der Reihe, aber wenn es danach geht aufzuhören, wenn es am schönsten ist, hätte Frau Rowling das schon nach dem dritten Band tun sollen.

