
As someone wrote in a review on goodreads before: "This is yet another book from the 1001 books list which has made me question whether or not the people who write the list actually like people who read books or if they are really secretly intent on torturing us all for their own amusement?"
This was really strenous reading and one of the reasons it took me so long to read it. I have to admit that the language is brilliant (for me as someone whose mother-tongue is not English), and a dictionary would have been helpful sometimes because of the excessive use of (unknown) vocabulary. Otherwise I am glad that I did't read a German translation because the translation mostly tends to distort content in such a case.
The problem was I didn't sympathized or could identify myself with the protagonist or the setting. It just got me bored after some time. The guy runs away, lives with a prostitute, plays golf with a reverend who tries to get him back to his wife. Then she gets their baby and he returns (should it really be that easy?!), running away again after the first fight they have. Ok, there I got the title, he always runs away, not facing his problems. But do I need to read over 200 pages for this conclusion?
I'm not sure if I'll read a book written by Updike again - and if yes, definitively not one containing Rabbit in its title.
Einige Bücher von der "1001 Bücher die man lesen sollte"-Liste sind nicht lesenswert. Das ist eines davon. Aber ich habe einen gewissen Ergeiz was Herausforderungen angeht, und so habe ich mich durch die 230 Seiten mehr oder minder "gequält". Um ehrlich zu sein, diente dieses Buch mir in letzter Zeit als Lektüre während der Busfahrt zum Frauenarzt und beim CTG schreiben, zu Hause auf der Couch hätte ich es freiwillig wahrscheinlich nicht in die Hand genommen. Die letzten 20 Seiten habe ich dann gestern in der Badewanne beendet. Normalerweise lese ich nicht in der Badewanne, da ich Angst habe dass mir das Buch hineinfällt, aber in diesem Fall ... wäre es nicht so schlimm gewesen.
Mein größtes Problem war, dass ich mich so überhaupt gar nicht mit dem Protagonisten oder den Hintergrund/der Zeit in der die Geschichte spielt identifizieren konnte. Ein Typ verläßt seine Frau weil er mit der Situation unzufrieden ist, sie trinkt ihm zuviel. Dann lebt er mit einer Prostituierten zusammen und spielt Golf mit dem Reverend der Familie seiner Frau, der ihn versucht zu überzeugen, wieder zurückzukehern. Das macht er dann auch als sie die gemeinsame Tochter zur Welt bringt (klingt ein bißchen zu einfach, oder?). Beim nächsten Streit läuft er wieder davon. Das macht ihn nicht gerade sympatisch, aber den Titel erklärt es schon, er läuft seinen Problemen immer davon. Für diese Erkenntnis muss ich mich dann aber durch 260 Seiten lesen?! Das Einzige womit Updike überzeugt ist seine Sprache, ein Wörterbuch wäre manchmal ganz hilfreich gewesen um die Vielfalt des Vokabulars zu verstehen. Deswegen bin ich froh dass ich das Buch nicht auf deutsch gelesen habe, da dort meistens durch die Übersetzung viel verloren geht. Eventuell lese ich noch einmal etwas von Updike, aber wenn ja, dann garantiert kein Buch mit 'Rabbit' im Titel (ja, es gibt noch drei 'Fortsetzungen' dieses Buches).
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