Edmund Austigard: Taxi for B.A. Beckström, eller Kunsten å danse på furu

Taxi for B.A. Beckström, eller Kunsten å danse på furu SIND WIR NICHT ALLE EIN BIßCHEN BECKSTRÖM?


B.A. Beckström ist 92, pensionierter Statistiker und liegt damit schon weit über der durchschnittlichen Lebenserwartung. In seiner Wohnung, welche er von einem Onkel geerbt hat, liegt ein Fußboden aus Kiefernholz. Er hat dem Onkel hoch und heilig geschworen den Boden so zu bewahren, dass dieser keine Abnutzungserscheinungen bekommt, was bedeutet möglichst immer auf eine andere Stelle zu treten. Deswegen lebt er hauptsächlich im Eingangsbereich der Wohnung, weil dort Fliesen liegen. Doch das ist nicht das einzige merkwürdige in seinem Verhalten. Er geht auch nur zu maximal zwei Sportveranstaltungen im Jahr, da der Norweger durchschnittlich zu 2,7 Sportveranstaltungen geht - was würden sonst seine Kollegen sagen, wenn sie ihn dort erwischen würden? Solche teilweise paranoiden Gedankengänge ziehen sich durch sein Leben wie ein roter Faden. Am Heilig Abend 2006 wird sein Leben aber bis zum Limit auf den Kopf gestellt:


1. Er hat Lust auf Ribbe (traditionelles norwegisches Weihnachtsessen). Aus Angst vor Fragen in seinem Supermarkt wo er seit Jahrzehnten ein-Portionen-Essen kauft, geht er das erste Mal woanders einkaufen.


2. Zurück in der Wohnung bemerkt er Abnutzungen auf dem Fußboden.


3. Er bekommt einen Telefonanruf (und kann sich nicht erinnern wann das Telefon überhaupt das letzte Mal geklingelt hat).


4. Eine Krankenschwester aus H. (in Schweden) ist am anderen Ende. Seine vier Jahre ältere Tante schwebt zwischen Leben und Tod. Er als ihr Nachfolger und damit Erbe des Beckströmschen Holzimperiums soll entscheiden ob sie operiert werden soll oder nicht.


5. Er entscheidet sich nach H. zu fahren, mit dem Taxi - und der in Zeitungspapier gewickelten Ribbe.


6. Sein Chauffeur ist Ali, ein Einwanderer aus Pakistan mit dem er sogleich aneinandergerät.


Eine absurde Reise Richtung H. enthüllt Geheimnisse aus B.A.s Vergangenheit und verändert die Beziehung zwischen ihm und Ali drastisch.


Ein großartiges Buch! Sehr unterhaltsam auf eine doch manchmal tragikomische Weise, manchmal glaubte ich auch mich in der Hauptfigur zu erkennen ...


Fabelaktig bok - likte den veldig godt! En rar og samtidig morsom historie om en i hvert fall unik kar. Av og til trodde jeg å kjenne litt av meg i personligheten hans. Finns det ikke et lite bite Beckström i hver av oss? Det var litt vanskelig og slittsom å lese og forstår nynorsk men til slutt klarte jeg meg bra. (En annen bokomtale på norsk)


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