Erich Maria Remarque: Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend

BITTERBÖSE SCHWARZ


Der schwarze ObeliskBeschrieben wird aus Sicht von Ludwig Bodmer die Zeit der Weimarer Republik in einer deutschen Kleinstadt. Eine Handlung im eigentlichen Sinne gibt es nicht: statt dessen überzeugt der Roman durch die Fülle der verschiedensten Charaktere und ihrer liebevollen und detailverliebten Beschreibung. Ein "remarque-typisches" Werk: Einzelschicksale von Menschen, die von den jeweiligen Wirren der Zeit hin und her gestoßen werden - ohne ihr Schicksal wirklich selbst bestimmen zu können. Remarque gelingt es, die Resignation, Enttäuschung und auch Wut der Menschen in der Weimarer Republik einzufangen. Und nicht nur das: der Roman ist ebenso ein historisches Werk. Selten wurde das alltägliche Leben dieser Zeit detaillierter in Prosa beschrieben.


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Nachdem ich "Im Westen nichts Neues" gelesen hatte wurde ich ein Remarque-Fan - (fast) alle Bücher umfasst meine Sammlung. Dabei ist "Der schwarze Obelisk" mein Lieblingsbuch weil er einfach schön und tragisch traurig zugleich ist. Der Obelisk, der ein Grabmal auf dem Hof des Bestattungsunternehmens ist bei dem Ludwig arbeitet, ist der größte Fluch und die größte Wertanlage zugleich. Nachts dient er Pärchen als Platz für ein Stelldichein und mehr, während Ludwig Liebe bei der schizophrenen Isabell sucht ...

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