Seit der Lektüre von "Die 13 1/2 Leben des Captain Blaubär" komme ich an den Büchern von Herrn Moers nicht mehr vorbei. Der Erfindungsreichtum in diesem Buch ist wieder einmal erfrischend anders und einfach nur fantastisch im wahrsten Sinne des Wortes - wobei das erste obengenannte Exemplar der Bücher über Zamonien ungeschlagen bleibt.Wir befinden uns in "Sledwaya, einem der faszinierendsten Schauplätze Zamoniens, wo das Gesunde krank, das Richtige verkehrt und das Falsche richtig ist, und wo der Schrecksenmeister nicht nur für das schlechte Wetter verantwortlich zeichnet. Echo, das Krätzchen - eine zamonische Kratze unterscheidet sich übrigens von unserer Katze lediglich dadurch, daß sie sprechen kann - ist dermaßen in Schwierigkeiten geraten, daß er gezwungen ist, mit dem Schrecksenmeister Succubius Eißpin einen verhängnisvollen Vertrag zu schließen. Dieser gibt dem Schrecksenmeister Sledwayas das Recht, die Kratze beim nächsten Vollmond zu töten und ihr das Fett auszukochen. Als Gegenleistung muß Eißpin Echo dreißig Tage lang auf höchstem kulinarischen Niveau durchfüttern."
Insgesamt doch vorhersehbar wenn man die anderen Bücher kennt und nicht ganz so strotzend vor Ideen, aber immer noch für einen Schmökerabend gut.
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