Wieder ein Abend mit (lauter Musik). Das Etablissement ähnlich alt und mit "shabby chic", das Publikum aber eher in der Studenten- und Partyecke. Bier und alkoholische Mixgetränke in Massen, ungewaschene Kerle die wahrscheinlich von einer Party zur nächsten stolpern und Theaterwissenschaftsstudenten, die ihren Abend ausfüllen wollen aber nicht mal den Künstler kennen der auftritt.
Die Vorgruppe The Tiny war seltsam abgedreht (Indie-Musik eben) aber sehr gut. Zum Schluß wolte ich mir deswegen die Alben kaufen die feilgeboten wurden aber da Anna Ternheim nach Auftritt signieren wollte stand am Devotionalien-Stand eine laaaaange Schlange, so dass ich zur fortgeschrittenen Stunde keine Zeit und Lust hatte zu warten. Die witzigen Shirts und die Alben kann man auch im Internet bestellen, was ich auch demnächst tun werde.
Anna Ternheim selbst war live unglaublich. Ihre Band und sie haben wirklich noch handgemachte Musik vom feinsten präsentiert, inklusive vier Zugaben, dank frenetisch jubelndem Publikum. Kleine Schmäckerchen zwischendrin war eine singende Säge als Begleitung oder sich in eine halbe Ekstase steigernde Rocknummern. Wenn es geht bin ich das nächste Mal wieder dabei. Einige der gespielten Lieder (leider konnte ich mir nicht alle und schon gar nicht die Reihenfolge merken):
- What have I done
- Let it rain
- Strangers in the night
- Black sunday afternoon
- Damaged ones
- Summer rain (a capella)
- Better be
- I'll Follow You Tonight
- Today Is A Good Day
- Terrified

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen