Norwegen im Sommer 1948: Der fünfzehnjährige Trond verbringt die Ferien in einer Hütte nahe der schwedischen Grenze. Als in der Nachbarsfamilie ein schreckliches Unglück geschieht, entdeckt der Junge das wohlgehütete Lebensgeheimnis seines Vaters. In den Kriegsjahren hatte dieser zusammen mit der Nachbarin politisch Verfolgte über den Fluss gebracht. Und sich dabei für immer in diese Frau verliebt. Noch ahnt Trond nicht, dass er seinen Vater nach diesem gemeinsamen Sommer nie wiedersehen wird.
Dieses Buch war eines der fessenlnden Exemplare, die man nicht aus der Hand geben möchte, bis man sie zu Ende gelesen hat. Dabei sind es nicht die Sachen, die gesagt werden, die so anziehend sind - es sind diejenigen, die verschwiegen werden. Die Hauptfigur, Trond, hat sich in die Einsamkeit der norwegischen Wälder zurückgezogen, um seine 'Rente' so zu verbringen, wie er es sich immer gewünscht hat. In seinem einzigen Nachbarn weit und breit muß er bald einen sehr alten Bekannten erkennen, einen der ihn in das Jahr 1948 zurückführt. Plötzlich ist der ersehnte Frieden des Ruhestandes in die Ferne gerückt, denn die Gedanken an diesen Sommer fangen ihn an zu plagen. In Rückblenden entsteht ein Puzzle der Ereignisse, und die fehlenden Stellen aufzufüllen ist nicht schwierig aber sehr schmerzvoll.
Boken fikk fem (fra fem) stjerner. Elsket melankolien og poesien mellom linjene. Der inne fantes den norske sjelen så som jeg forestiller meg den. Det var storartet fortalt og jeg skal gjerne lese mer fra Petterson ...

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen